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GENUSS REGION ÖSTERREICHSTEIERMARK - Oststeirischer Apfel Äpfel im Korb
Foto: BMLFUW/Rit...

Oststeirischer Apfel

 
Registernummer: 89
 
Offenlegungsdatum
Traditioneller Anbau von Äpfeln kann in der Region Oststeiermark bis auf die Römer und Kelten zurückverfolgt werden.
Die erste urkundliche Erwähnung über den Obstbau in der Steiermark in einem Dokument des Benediktinerkloster Admont stammt aus dem Jahr 1074.
 
 
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Foto: BM...
Titel

Oststeirischer Apfel
 
 
 
Kurzdarstellung oder Behauptung 
Traditioneller Anbau von Äpfeln auf Streuobstwiesen und Plantagen in der Oststeiermark.
Oststeirische Äpfel umfassen neue und alte Apfelsorten.
Oststeirische Äpfel erlangen ihren besonderen Geschmack, ihre intensive Farb- und Aromabildung sowie ihr ausgewogenes Zucker-Säureverhältnis durch das besondere Klima in der Region, welches durch viele Sonnenstunden im Sommer und teils signifikanten Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht im Herbst gekennzeichnet ist.Oststeirische Äpfel werden als Tafelobst vermarktet oder zu Apfelsaft, Nektar, Most, Likör, Schnaps, Sekt, Marmelade, Essig und Dörrobst weiterverarbeitet. Weiters spielen Oststeirische Äpfel eine wesentliche Rolle in der traditionellen Küche.
 
Produktbezeichnung, Produktklasse
Apfel, Kernobst
 
Name der Region
Oststeiermark, Steiermark, Österreich
 
Suchgebiet
Lebensmittel und Landwirtschaft
 
Name des Informationsgebers
Josef Hirt
Tourismusverband ApfelLand-Stubenbergsee
 
Name des Antragstellers für den Titel
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Inhaber des Wissens oder zugehöriger Quellen
Rund 200 Obstbauern, Erzeugerorganisation OPST GmbH., Verarbeitungsbetriebe
 
Empfänger, Inhaber, Bevollmächtigter, Eigentümer eines Titels
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Beschreibung
- Geschichte:
Es wird vermutet, dass die Geschichte des Apfelanbaus in der Region bis weit auf die Kelten zurückgeht.
Die Kelten versuchten vermutlich schon im 3. Jahrhundert v. Chr. im Donauraum Obst anzubauen. In der Region rund um den Berg Kulm, Oststeiermark, siedelten sich die Kelten in der vorchristlichen Zeit an.
 
Bei den Kelten galt der Apfel als Symbol für ewige Jugend und Schönheit. In den Sagen der Kelten gilt die bekannte Apfelinsel „Avalon“ (vgl. Aval = Apfel) als mystischer und heiliger Ort.
Weiters wird angenommen, dass bereits die Kelten einige hundert Jahre vor Christus in der Region Apfelmost produziert und getrunken haben. Es kann ganz sicher angenommen werden, dass Obst, so auch Äpfel, in der Region in römischer Zeit angebaut wurde.
 
Ein keltoromanischer Grabstein (2. Jahrhundert n. Chr.), welcher sich noch heute am oberen Eingang der Pucher Kirchhofmauer findet, zeigt ein Epitaph mit einer Gestalt, die vermutlich einen Apfel umklammert in seiner Hand hält.
 
Die erste urkundliche Nachricht über den Obstbau in der Steiermark stammt aus dem Jahre 1074. Ein Dokument aus dem Benediktinerkloster Admont (Weststeiermark) belegt die Existenz eines großen Obstgartens in dessen Meierhof, so kann angenommen werden, dass Obstgärten auch in den übrigen steirischen Klöstern vorhanden waren.
 
Einer Legende zufolge ließ sich die schwedische Bäckerfamilie Eitljörg Mitte des 15. Jahrhunderts in der Gemeinde Puch nieder. Kurz bevor sie ihre Zelte wieder abbrechen wollten, entdeckten sie, dass sich aus einem Apfel, der versehentlich fallen lassen worden war,
ein Apfelbäumchen entwickelte. Sie erkannten die Fruchtbarkeit der Gegend und begannen Apfelbäume zu pflanzen.
 
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlangte der Obstbau in der Oststeiermark wirtschaftliche Bedeutung und spielte als zusätzliches Einkommen für Landwirte eine wichtige Rolle. Zu dieser Zeit war das Raabtal aufgrund der Bemühungen des Pomologen Coloman Größbauer (1863 - 1927) die wichtigste Obstbauregion.
In der Gemeinde Gleisdorf wurde eine große Verladestation für den Transport von Äpfeln als Frischware nach Ungarn und Wien errichtet. Die Ausschussware wurde von lokalen Bauern zu Most verarbeitet oder zu Spirituosen gebrannt.
 
In der Zeit der österreich-ungarischen K.u.K. Monarchie (1867 - 1918) hatten die hochqualitativen Äpfel aus der Steiermark einen guten Ruf und wurden in viele Kronländer der Monarchie als hochwertiges Produkt verkauft. Obst aus der Steiermark wurde sogar an den russischen Zarenhof verkauft.
 
"Als ich ins Paradies ging" schwärmte der steirische Schriftsteller Peter Rosegger (1843-1918) über die Region um Puch, als er diese durchwanderte.
 
1979 wurde Puch ein eigenes Gemeindewappen verliehen, welches den Berg Kulm und sechs goldene Äpfel darstellt.
 
1986 wurde von rund 40 Obstbauern und Gastronomen der Verein „Steirische Apfelstraße“ gegründet.
 
1995 wurde die Erzeugerorganisation „Obst Partner Steiermark GmbH“ (OPST) gegründet.
 
2004 wurde die Bezeichnung „frischsaftig steirisch“ als Wortbildmarke registriert.
 
Äpfel in Geschichte:
Äpfel treten in vielen religiösen Traditionen in Erscheinung, oft als mystische oder verbotene Frucht. In der christlichen Mythologie ist er als verbotene Frucht "Sinnbild der Sünde und Verführung" (Adam und Eva).
Der Apfel galt lange Zeit als Symbol der Macht. Kaiser und Könige hielten ein goldenes Zepter und einen vergoldeten "Reichsapfel" als Symbol für die Weltkugel in ihren Händen.
1683 belagerte die Türkische Armee Wien mit dem Ziel den "goldenen Apfel" an der Spitze des Stephansdoms zu erobern.
 
Medizinische Verwendungen:
Bereits in der Antike beschrieben der griechische Arzt Hippokrates (ca. 460 v. Chr. - ca. 370 v. Chr.) und die römischen Schriftsteller Dioskurides (1. Jahrhundert n. Chr.) und Plinius der Ältere (23 - 79 n. Chr.) die heilenden Wirkungen von Äpfel. Süße Äpfel galten als schwer verdaulich, gekochte als abführend und reife Äpfel als stopfend. Die Volksmedizin der Antike verwendete Blüten, Wurzeln und Apfelkerne gegen verschiedene Probleme wie Gallensteine, Magenleiden, Kahlköpfigkeit, Augenschmerzen und Krampfadern.
 
Hildegard von Bingen (1098 - 1179) erwähnt Äpfel als heilende Früchte. Sie empfahl die Blätter des Apfelbaumes gegen Augentrübungen, die Knospen gegen Leber-, Milz-, Darmleiden und Kopfschmerzen. Der Boden unter einem Apfelbaum wurde als wirksam gegen Rücken-, Lenden- und Bauchschmerzen angesehen.
 
- Gebiet/Region:
GENUSS REGION ÖSTERREICHSTEIERMARK - Oststeirischer Apfel Blick auf das Oststeirische Hügelland mit Apfelbäumen im Vordergrund
Foto: BMLFUW/Rita Newman
Äpfel werden traditionell im oststeirischen Hügelland (Bezirk Weiz) produziert, das daher häufig als „Apfelland“ bezeichnet wird. Das Anbaugebiet liegt auf einer Seehöhe von rund 450 m.
 
In der Oststeiermark, das Zentrum der österreichischen Apfelproduktion, werden rund 80 % aller österreichischen Äpfel produziert. Puch ist die Gemeinde mit der größten Apfelproduktionsmenge in Österreich.
 
Im Kontext mit der Genuss-Region „Oststeirischer Apfel“ umfasst die Region das „Apfelland-Stubenbergsee“ mit den Gemeinden Stubenberg am See, Hofkirchen, Kaibing mit Maria Fieberbründl, Puch bei Weiz, Siegersdorf, Tiefenbach und St. Johann bei Herberstein, Anger, Baierdorf, Feistritz, Floing und Kulm bei Weiz.
Die Bäche Weizbach, Ilzbach, Feistritz, Raab und Lafnitz durchfleisen die Region „Apfelland“.durchflossen.
 
Die Region “Apfelland“ grenzt nördlich an die östlichen Zentralalpen (Fischbacher Alpen, Wechsel, Masenberg, Rabenwald, Hochlantsch, Teichalpe), im Süden an die Windischen Büheln bei Bad Radkersburg und der Poßruck (Grenze zu Slowenien), im Westen an das Grazer Becken und das Leibnitzer Feld und im Osten an das Südburgenland.
 
Die Landschaft der Apfelanbauregion wird von lang gestreckten Hügelkämmen mit besonnten Hangrücken und zahlreichen Plateaus dominiert.
 
Weitere kleiner Apfelanbaugebiete sind in der West- und Südsteiermark zu finden.
 
Heute werden rund 4,5 Millionen Apfelbäume von etwa 200 Obstbauern auf rund 1600 ha kultiviert.
 
Klima:
Die Region um Weiz ist geprägt durch illyrisches Klima mit einer mittleren Jahrestemperatur von 8,2 °C und einem Niederschlagsmittel von 880 mm.
Die Sommer sind meist heiß und trocken mit sehr hoher Bereitschaft zu Unwettern mit schwerem Hagelschlag. Die Winter sind regnerisch,mild und schneearm.
 
Die vielen Sonnenstunden im Sommer und die signifikanten Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht resultieren in Äpfeln mit einem ausgewogenen Zucker-Säureverhältnis, hervorragendem Geschmack und ausgeprägter Farbe der Fruchtschale.
 
Bodenverhältnisse:
Die Böden in der Region sind karbonatfrei und gewöhnlich sauer. Es überwiegen Braunerdeböden und vulkanische Gesteine. Die Böden sind sehr fruchtbar und ertragreich.
 
- Oststeirischer Apfel:
Äpfel (Malus domestica) gehörenzur Familie der Rosengewächse (Rosaceae), Gattung Malus.
 
Apfelsorten:
Die Apfelbäume auf Streuobstwiesen und Plantagen in der Region Oststeirischer Apfel umfassen zahlreiche Sorten wie die traditionelle steirische Sorte Kronprinz Rudolf (LINK) sowie eine Vielzahl von „Neuen Sorten“ wie z.B. Elstar, Jonagold, Idared, Arlet, Topaz und Golden Delicious usw.
Auf extensiven Streuobstwiesen sind die traditionellen Sorten Maschanzker (LINK), Sommergewürzapfel, Kronprinz Rudolf, Gravensteiner, Roter Herbstkalvill, Schafnase, Weißer Grießapfel usw. zu finden.
 
Erzeugungsverfahren
GENUSS REGION ÖSTERREICHSTEIERMARK - Oststeirischer Apfel Apfelbaumplantage
Foto: BMLFUW/Rita Newman
Oststeirische Äpfel
werden unter Vorgaben der Integrierten Produktion (IP), unter Berücksichtigung des schonendes Umgangs mit dem Boden und eines minimierten Einsatzes umweltverträglicher Pflanzenschutzmittel erzeugt.
 
Die Jungpflanzen stammen aus österreichischen Baumschulen. Die Bäume werden im Winter und im Sommer zurückgeschnitten. Die Apfelblütezeit dauert von Mitte April bis Mitte Mai. Ab Mitte Juni werden jene Früchte, die schlecht geformt wachsen oder Schädlingsspuren ausweisen, entfernt.
Obstanlagen sind üblicherweise mit Netzen gegen Hagel, der in der Region häufiger vorkommt, geschützt.
 
Düngung
Es werden nur Flächen kultiviert, die in einer Ackerschlagkartei des Landwirts verzeichnet sind.
 
Die Böden der steirischen Obstanlagen werden mit Gras, welches während der Vegetationsperiode 7 - 8 Mal gemulcht wurde, bedeckt. Der Verrottungsprozess trägt zur Bildung von Humus und der Einbringung von Nährstoffen in die Böden bei. Dadurch ist der Bedarf an zusätzlichem Dünger limitiert.
Bodenuntersuchungen bilden die Basis für notwendige Düngungen zeitig im Frühjahr und nach der Ernte. Düngevorgaben unterliegen dem Österreichischen Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft (ÖPUL).
 
Pflanzenschutzmaßnahmen
Pflanzenschutzmaßnahmen dürfen nur bei Erreichen von definierten Schadschwellen eingesetzt werden. Nur jene Pflanzenschutzmittel sind zu verwenden, die nach Richtlinien der Integrieren Produktion (IP) erlaubt sind. Die Anwendungen sind in der Ackerschlagkartei schriftlich zu dokumentieren.
 
Bewässerung
Die Apfelbäume werden künstlich mit Quell- und Regenwasser aus eigens dafür angelegten Teichen bewässert.
Es findet eine automatisierte Tröpfchenbewässerung während Trockenperioden und eine Bewässerung gegen Frost während des Frühlings Verwendung.
 
Ernte, Lagerung und Verlesung
Die Äpfel werden sortenabhängig im Herbst von August bis Oktober geerntet. Die Äpfel werden händisch gepflückt und vorsichtig in Pflückkörbe oder Boxen gelegt, um Schäden zu vermeiden.
Nach der Ernte werden die Äpfel vorsortiert und ausschließlich in der Steiermark gelagert.
Die Äpfel werden 8 - 10 Monate unter kontrollierter Atmosphäre (2 % Sauerstoff, 92 % Luftfeuchtigkeit und einer Temperatur von 1 bis 3° C) gelagert. Der Großteil der Ernte wird in 10 Lagern, welche in Besitz bäuerlicher Genossenschaften sind, gelagert.
Nach der Lagerung werden die Äpfel sortiert und in Steigen, Kartons, auf Tassen oder in Tragtaschen verpackt.
Die jährliche Ertragsmenge an Äpfel beträgt in etwa 30 Mio. kg.
 
Ernährungsaspekte von Äpfeln:
Äpfel sind reich an Nährstoffen. Der Apfel deckt rund ein Viertel des täglichen Vitamin C-Bedarfs und enthält über 20 Mineralstoffe wie Kalium, Eisen, Phosphor und Magnesium.
Das Fruchtfleisch ist reich an Flavonoiden, die positive Gesundheitseffekte haben (anti-inflammatorisch, bakterizid, krebsvorbeugend, Regulation von Blutzucker und Blutdruck, Stimulation des Immunsystems).
Die Apfelschale enthält Carotinoide, die das Immunsystem anregen, vor Krebs schützen und als freie Radikalfänger agieren können. Äpfel enthalten Pektin, das einen positiven Effekt auf die Verdauung und das Sättigungsgefühl hat.
 
Ursprungsnachweis:
Der Ursprung von Oststeirsichen Äpfeln muss vom Feld bis zum Einzelhandel rückverfolgbar sein.
Jeder Landwirt führt Aufzeichnungen über Anbauflächen, Apfelsorten, Anbau und Ernte.
 
Regionale Verarbeitungs- oder Verpackungsbetriebe versehen die an sie angelieferten Äpfel mit Informationen über Lieferant, Sorte, Erntezeitpunkt etc.
 
Im Einzelhandel werden die verpackten Äpfel mit Name und Adresse des Erzeugers gekennzeichnet.
 
Qualität:
Oststeirische Äpfel müssen im Lebensmitteleinzelhandel der Qualitätsklasse I entsprechen.
 
Qualitätskontrolle:
Die Produktion von Oststeirischen Äpfeln unterliegt den Bestimmungen der Integrierten Produktion im Rahmen des ÖPUL.
Die Produzenten orientieren sich auch an der Richtlinie GLOBALGAP, dem weltweit führenden Qualitätsstandard für den Obstbau.
Darüber hinaus sichern ISO 9001:2000, HACCP, BRC (British Retail Consortium) und das AMA-Gütesiegel, dass der Anbieter zuverlässig arbeitet.
 
Äpfel, welche nach biologischen Richtlinien produziert warden, werden durch akkreditierte Kontrollstellen überprüft.
 
Die Kontrollen zu ÖPUL und AMA Vorgaben erfolgen durch akkreditierte Kontrollstellen zweimal im Jahr durch unabhängige Überwachungsinstanzen.
 
- Vermarktung:
Oststeirische Äpfel sind ganzjährig verfügbar. Die Erzeugerorganisation Obst Partner Steiermark GmbH (OPST-GmbH) in der Gemeinde Gleisdorf vermarktet 75 % der Ernte über die Handelsmarken „Frisch, saftig, steirisch" (90 %), „Von Herzen Biobauern Österreich“ (Bio-Marke) und „Mozart“ (Exportmarke).
 
Die Äpfel werden von der Steiermark in über 20 Länder exportiert, vorwiegend Deutschland, Großbritannien, Skandinavien und osteuropäische Länder. Die Firma „EVA“ exportiert 50 % der gesamten Erne an Steirischen Äpfeln.
 
Regionale Marketingaktivitäten beinhalten ein Obstbaumuseum im Dorf Harl in der Mitte der „Steirischen Apfelstraße“ und das Apfelblütenfest. Das Fest findet zwischen Mitte April und Mitte Mai rund um das „Apfeldorf“ Puch statt. Die Leute können die blühenden Obstgärten entlang wandern und kulinarische Apfelspezialitäten genießen.
 
Zusammenhang zwischen dem geographischen Gebiet und Traditionellem Wissen
- besonders fruchtbare Böden und das illyrische Klima ermöglichen
  den Anbau von Äpfeln auf Streuobstwiesen und Plantagen.
- Ausgeprägte Bodenständigkeit: Oststeirischer Apfel umfasst die
  traditionelle steirische Sorte Kronprinz Rudolf, die sich über Jahrhunderte
  in der Region entwickelt hat sowie zahlreiche neue Sorten, welche sich
  an die natürliche Umgebung und die klimatischen Bedingungen angepasst
  haben.
- Der Geschmack und das Aroma der Oststeirischen Äpfel stehen in direkter
  Beziehung zu den zahlreichen Sonnenstunden im Sommer und den teils
  großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht im Herbst.
- Die Erzeugung von Oststeirischen Äpfeln ist das Ergebnis des Traditionellen
  Wissens, das an die in diesem Bereich Tätigen weitergegeben wurde:
  Traditionelles Wissen und Erfahrung der Obstbauern (Anpassung der
  Erziehungsform an die Gegebenheiten der Umwelt, Auswahl von
  Lokalsorten, Vermehrung durch Samen und Wurzelschösslinge,
  Verbesserung des Erbguts, Know-how des Ernteverfahrens, Lagerung),
  der Erfahrung der Weiterverarbeiter und Einzelhändler in der Vermarktung.
 
- Verwertung:
GENUSS REGION ÖSTERREICHSTEIERMARK - Oststeirischer Apfel Verkaufsraum des Obsthofes "Wilhelm" mit Apfelspezialitäten (Marmelade, Essig, Schnaps, Likör, Sekt & 14 Äpfel-Sorten)
Foto: BMLFUW/Rita Newman
Oststeirische Äpfel
werden hauptsächlich als Tafelobst vermarktet oder zu Säften, Nektar, Most, Likör, Spirituosen, Sekt, Marmelade, Essig und Dörrobst weiterverarbeitet.
 
Eine Spezialität ist der „Abakus“, ein Edelbrand, der von den 23 „Apfelmännern” nach geheimen Ritualen aus einer einzigen Apfelsorte hergestellt wird.
 
Regionale Bäckereien, Konditoren und Restaurants verarbeiten die Äpfel zu Desserts wie klassischer Apfelstrudel und zu raffinierten Süßspeisen wie Apfeltörtchen, Apfel-Tiramisu oder Apfeleis.
Spezielle Restaurants (Apfel-Genusswirte) bieten die Äpfel in allen Speisen ihrer Menüs an.
 
- Schutz:
Wortbildmarke „frischsaftig steirisch“. (Österreichisches Patentamt Register Nr. 221 066, 08.11.2004)
Wortbildmarke „Mozart“. (Österreichisches Patentamt Register Nr.) „Von Herzen Biobauern Österreich“ ist eine EU Gemeinschaftsmarke (Wortmarke Nr. 006900849).
 
Schlüsselworte
Lebensmittel und Landwirtschaft, Traditionelles Wissen, Österreich, Steiermark, Region, Oststeiermark, Apfel, Malus domestica, Kernobst, Oststeirischer Apfel
 
Bibliographie/ Referenzen
- LOSCH A. Die Oststeiermark- Verapfelung einer Region?
  Diplomarbeit zur Erlangung des Magistergrades der Philosophie, Wien 2005.
- 10 Jahre Höllinger: 100 % direkt gepresster Apfelsaft - 100%
  regionale Qualität aus der Steiermark!
  http://www.gastmesse.at/apa_show.html?ap=ah.OTS0132-20081016
- Abakus - Apfelschnaps aus Puch
  http://www.herzhaft.at/produkte/abakus-apfelschnaps-aus-puch/
- Apfel
  http://www.pflanzenliebe.de/innen/innen_essbares/innen_apfel.html
- ApfelLand Stubenbergsee
  http://www.oststeiermark.com/385_de/page.asp?id=3200
- Äpfel
  http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84pfel
- Äpfel ausdünnen
  http://www.bakker.ch/G_9486/%C3%84pfel-ausd%C3%BCnnen.htm
- Bio-Äpfel: 105 heimische Obstbauern heben das bisher größte
  Bio-Projekt aus der Taufe
  http://www.agrar-net.at/netautor/napro4/appl/na_professional/parse.php?id=2500%2C1390415%2C%2C - Brauchtum und Tradition in der Mittelsteiermark
  http://www.steiermark.at/cms/beitrag/10001079/75707/
- Der steirische Apfel
  http://www.clever-move.com/cms/news/aktuell/der-steirische-apfel.html
- Der steirische Apfel 08
  http://www.kochenundkueche.com/Bericht/3145-251-Artikel/Der-steirische-Apfel-08.html
- Die Steiermark
  http://www.hora.co.at/html/degr/steiermark.htm
- Gemeinde Puch bei Weiz
  http://www.puch-weiz.at/index.php?id=352&type=98
- GENUSS REGION ÖSTERREICH – Am besten schmeckt´s daheim!
  http://www.lebensressort.steiermark.at/cms/beitrag/10182107/4113153/
- Geschichtlicher Background
  http://www.obst-hofer.at/derapfel/index.html
- Herzlich Willkommen
  Steirische Apfelstrasse
  http://apfelstrasse.at/
- KIEFER I., KUNZE M. (2007). Die Kalorienfibel I, Kneipp Verlag GmbH, Leoben
- Klimainformation Steiermark
  http://www.tiscover.com/at/guide/7M,de,SCH1/objectId,RGN19at,curr,EUR,parentId,RGN19at,season,at1,selBlk,CURRWEATHERBLOCK,selElem,4,selectedEntry,home/climate.html - Kronprinz Rudolf (Apfel)
  http://de.wikipedia.org/wiki/Kronprinz_Rudolf_(Apfel)
- Kronprinz Rudolf (Apfel)
  http://62.141.60.231/Kronprinz_Rudolf_(Apfel)
- Kulturapfel
  http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturapfel
- Landwirtschaftskammer Steiermark – Pressemitteilungen
  http://www.stmk.agrarnet.info
- MAIER-BRUCK F. Steiermark: Vorratswirtschaft. In:
  Vom Essen auf dem Lande, 2. Auflage, Verlag Kremayr & Scheriau,
  Wien, 1995, 431
- Mittelsteiermark
  http://de.wikipedia.org/wiki/mittelsteiermark
- NUTS-3 Region Oststeiermark (Österreich)
  http://tirolatlas.uibk.ac.at/places/show.py/index?id=164;lang=de
- Obstbau
  http://de.wikipedia.org/wiki/Obstbau
- Oststeirischer Apfel
  http://www.genuss-region.at/article/archive/11292
- Oststeirisches Hügelland
  http://de.wikipedia.org/wiki/Oststeirisches_H%C3%BCgelland
-Oststeiermark
  http://www.steiermark.com/de/page.asp?id=11
- SIEVERS G.W. (2007): Steirische Äpfel. In: Genussland
  Österreich – Was Küche und Keller zu bieten haben, Leopold
  Stocker Verlag, Graz, 439
- SPAR Qualitätsmarken. SPAR Qualitäts-Äpfel
  http://www.spar.at/spar/spar_marken/spar_qualitaetsmarken/spar_qualitaetsaepfel.htm - Steiermark
  http://de.wikipedia.org/wiki/Steiermark
- Steiermark
  http://peter-hug.ch/lexikon/steiermark
- Steiermark
  http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.s/s798165.htm;internal&action=_setlanguage.action?LANGUAGE=de - Steirisch süss-sauer
  http://www.frisch-saftig-steirisch.at/
- Steirische Apfelstraße
  http://steirische.apfelstrasse.at/
- Tag des Apfels
  http://www.hagel.at/site/index.cfm?objectid=E583DA75-3005-96D1-4E94DD885D933940&refid=45560201-3005-96D1-4EBE7C56FFA1AEC9
- Unser Apfel schmeckt weltweit
  http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/wirtschaft/handel/1619340/index.do
 
Letzter Zugriff aller Internetreferenzen erfolgte am 1. Juli 2009.
 
Sprachcode
Deutsch
 
Produkt von www.genuss-region.at
Ja
 
Regionaler Ansprechpartner
Josef Hirt
Tourismusverband ApfelLand-Stubenbergsee
8223 Stubenberg am See 5
Tel. 03176-8882
E-Mail: info@apfelland.info  
www.apfelland.info
 
Autoren: Mag. Eva Sommer, Mag. Doris Reinthaler Dr. Erhard Höbaus
 

06.08.2010, Lebensministerium III/4